Häufig gestellte Fragen

Warum wir diese Plattform für die Stettiner Haff-Region brauchen

Crowdfunding heißt, dass verschiedene Menschen ihre Energie bündeln, um eine gute Idee real werden zu lassen.

Geld geben ist hier keine Spende, sondern eine Investition, eine Beteiligung und aktive Handlung.

Die Unterstützer kennen sich zumeist nicht, bilden aber eine Gemeinschaft hinter einer von ihnen ausgewählten Aktion.
Unsere Metropolregion Stettin und das Haff/Oderdeltagebiet braucht Menschen mit Interesse an Weiterentwicklung und steigender Lebensqualität.

Diese Plattform ist die Wette darauf, dass es hier viele dieser Menschen gibt, denen kulturelle Vielfalt und geistiger Austausch wichtig ist.

Wir, die polnischen und deutschen Initiatoren, die Kulturaktive und Kreativen dieser Plattform werben um Ihr Vertrauen, Ihr Interesse und Ihre Aktivität.

Diese Plattform knüpft an das amerikanische Vorbild privater Kulturförderung an und arbeitet gemeinnützig.

Wie funktioniert "Crowdfunding"?

Über "Crowdfunding" gibt es verschiedene Beschreibungen im Internet (z.B. bei Wikipedia). Kurzgesagt ist es eine schnelle und einfache Möglichkeit, über viele (kleine) Beiträge von Nutzern ein Projekt realisieren zu können. Dazu muss der Projektautor einen Finanzierungszeitraum und einen benötigten Geldbetrag festlegen.

Als Vergütung/Anerkennung für die Nutzer können die kulturaktiven Projektautoren kleine Gegenleistungen, die konkret mit dem Projekterfolg zu tun haben (z.B. Eintrittskarten, die fertige CD o.ä.), festlegen, die die Nutzer erhalten, wenn sie einen bestimmten Geldbetrag spenden.

Das erhöht die Erfolgschancen des Projektes und schafft eine direkte Verbindung zwischen den Akteuren. Wird ein Projekt erfolgreich (also mit 100% oder mehr) finanziert, erhalten die kulturaktiven „Nutzer“ diesen Betrag abzüglich einer Verwaltungsgebühr ausgezahlt und verpflichten sich damit, dieses Projekt im versprochenen Zeitrahmen zu realisieren und darüber auf dieser Plattform zu berichten.

Crowdfunding und KUKUKA : Was ist besonders bei "KUKUculture"?

Es gibt vier wichtige Eckdaten:

  • Hier kann mit PayPal gezahlt  und Braintree werden.
  • Nutzer müssen MINDESTENDS 18 JAHRE ALT und voll geschäftsfähig sein.
  • Wir erheben für die Plattform eine VERWALTUNGSGEBÜHR von 5 %
  • RÜCKZAHLUNG: Wenn ein unterstütztes Projekt im festgelegten Finanzierungszeitraum nicht vollständig (100% oder höher) finanziert wird, werden die bis dahin zusammengekommenen Einzelbeträge über 50 € an die Unterstützer zurückgezahlt. Kleinbeträge bis 50 € werden für die Verwaltung der Plattform bzw. als Überschuss für das Jahreskulturprojekt verwendet.

Ab einem Unterstützungsbetrag von 50 € erhalten Sie einen Beleg von den Kulturaktiven.

Thematisch sind die Projekte auf "Kunst & Kultur" und die Umsetzung der Projekte auf die das Gebiet der Republik KUKUKA, also Stadt Stettin und Metropolregion, Stettiner-Haff- Region und Landkreis Vorpommern-Greifswald festgelegt.

Wofür wird eine "Verwaltungsgebühr" benötigt?

Die "Verwaltungsgebühr" wird zunächst auf 5% aller eingezahlten Beträge festgesetzt und ist für folgende Ausgaben geplant:

  • Serverkosten (Provider/Hosting)
  • Domainkosten (DENIC)
  • Updates und Wartung des Systems durch die Programmierer
  • kleinere Anpassungen, Erweiterungen und Fehlerbeseitigungen
  • Kontogebühren (lokales Konto, Paypal)
  • Übersetzungen, Sprachvermittlung
  • Verwaltung Konto- und Geldverkehr

Alle anfallenden Überschüsse, die nicht für das laufende und Folgejahr für Verwaltungskosten benötigt werden, werden dem Jahreskulturprojekt gutgeschrieben.

Was ist ein "Jahreskulturprojekt"?

Welches ein "Jahreskulturprojekt" sein wird, entscheiden in jedem  Jahr die Nutzer dieser Plattform selbst per Voting.

An der Ausschreibung können alle registrierten Nutzer teilnehmen. Sie müssen dann bis Ende März eines Jahres ein Projekt konzipieren und im System als Crowdfunding-Projekt einstellen mit dem textlichen Hinweis (ICH WILL JAHRESKULTURPROJEKT WERDEN) Näheres dazu im Rundbrief.

Anfang April eines Jahres können registrierte Nutzer einen Monat lang ihre Stimme für eines der  Projekte vergeben (Voting).

Das Jahreskulturprojekt wird von der Plattform besonders unterstützt.

Was ist der "Kulturbeirat"?

Jede Republik hat eine Regierung, KUKUculture hat einen einen "Kulturbeirat".
Dieser trifft grundlegende, administrative Entscheidungen, wie z.B. die Höhe der Verwaltungsgebühr, Controlling etc. 

Außerdem erarbeitet er möglichst einvernehmliche Lösungen bei Problemfällen.

Der Kulturbeirat konstituiert sich neben den Initiatoren aus unabhängigen fachkundigen Unterstützern, die selbst keine eigenen Projekte auf der Plattform vorstellen.

Wozu verpflichten sich die Nutzer, die ein Crowdfunding-Projekt starten?

Jeder registrierte Nutzer kann selbst Crowdfunding-Projekte starten, im folgenden "Kulturaktiver" genannt.

Damit verpflichtet sich der/diejenige:

  1. Sollte das Projekt erfolgreich finanziert werden, muss das Projekt - wenn nicht anders angegeben - zeitnah im Anschluss an das Ende der Finanzierungsphase realisiert werden.
  2. Die Realisierung erfolgt innerhalb des Gebietes der Republik KUKUKA, also Stadt Stettin und Metropolregion, Stettiner-Haff-Region und Landkreis Vorpommern-Greifswald bzw. agiert aus diesem Gebiet heraus.
  3. Sollten Gegenleistungen an die Geldgeber offeriert worden sein, haben die Geldgeber ein Anrecht auf diese Gegenleistungen.
  4. Alle Geldgeber (Firmen/Privatpersonen) erhalten vom Kulturaktiven ab einem Betrag von 50 EUR eine Rechnung oder Quittung über den eingenommenen Betrag.
  5. Die Kulturaktiven verpflichten sich, die Geldgeber in geeigneter Weise über den Fortgang des Projektes zu informieren.
  6. Nach Abschluss/Fertigstellung des Projektes wird über das Projekt in geeigneter Weise auf dieser Plattform berichtet.

Was geschieht, wenn ein erfolgreich finanziertes Projekt nicht realisiert werden kann?

Sollte ein Projekt nicht realisiert werden können, ist sofort der Kulturbeirat zu informieren. Dieser entscheidet in Abstimmung mit den Kulturaktiven, wie weiter vorzugehen ist.

In jedem Fall sind die Geldgeber zeitnah zu informieren.
Etwaige zeitliche Verzögerungen, veränderte Ausgangsbedingungen oder leichte Modifikationen, können ggf. begründet werden.

Sollte ein Projekt überhaupt nicht realisiert werden können, muss eine weitergehende Entscheidung ggf. unter Einbeziehung der Geldgeber mit einem Einzelbetrag ab 50 € getroffen werden.
Dies kann zur Rückzahlung der Beträge führen.

Bei Nichtinformieren des Kulturbeirates oder der Vermutung von grober Fahrlässigkeit bzw. gar betrügerischem Vorsatz wird der Sachverhalt zur Anzeige gebracht.

Wie nützlich ist diese Plattform für Unternehmen?

Der indirekte Nutzen einer aktiven und breiten Kultur- und Kunstszene für den Unternehmensstandort ist sicher unbestritten.

Ein direkter Nutzen wird z.B. dann erreicht, wenn Unternehmen es schaffen, Kunst/Kultur so in den Firmenalltag zu integrieren, dass sie bereichernd, motivierend und teambildend fungieren:

  • Eine graue Wand optisch ansprechend gestalten zu lassen,
  • im Eingangsbereich eine Skulptur aufzustellen,
  • Firmengeschenke von Künstlern gestalten zu lassen oder
  • ein Firmenevent künstlerisch zu umrahmen

sind nur einige konkrete Ideen für nachhaltige Investitionen in die Unternehmenskultur.

Wie können Unternehmen die Kultur- und Kunstszene auch praktisch unterstützen?

Oft helfen praktische Kleinigkeiten ebenso wie Geld. Speziell in Kulturkreisen weiß man das „Praktische“ sehr wohl zu schätzen. So können Sie Ihren individuellen Beitrag leisten:

  • Stellen Sie Räume und Flächen zur Verfügung.
    Verschönern Sie mit einer Ausstellung Ihren Empfangsbereich oder geben Sie ungenutzten Flächen eine kreativere Bedeutung. Wecken Sie durch ein Mehr an Kultur in Ihrem Unternehmen das Interesse potenzieller Kunden oder bedanken Sie sich für das Vertrauen Ihren Stammkunden und laden Sie diese zu einem Kultur-Event in Ihrem Hause ein.
  • Helfen Sie bei Transporten.
    Mobilität ist stets gefragt, sei es auf dem Weg zur Ausstellung oder bei der Teilnahme an einem größeren Kultur-Event. Ob mit dem Dienstwagen oder Ihrem Firmentransporter, leisten Sie Ihren kulturellen Beitrag einfach durch Ihre Unterstützung bei der Fahrt von A nach B.
  • Geben Sie ungenutzten Büro- oder Arbeitsmaterialien eine Verwendung.
    Bürobedarf wird immer gebraucht. Oft sind viele Arbeits- und Büromaterialien trotz erfolgter Abschreibung noch in gut in Schuss und viel zu schade, um wegzuwerfen. Dann stellen Sie diese doch einer Kultureinrichtung oder einem Kulturbüro für den „symbolischen Euro“ zur Verfügung!
  • Leisten Sie fachkundige Unterstützung beim Marketing.
    Sie kennen einen Profi in Sachen Werbung, Marketing oder Design? Dann erweitern Sie doch ihre Referenzen für den guten Zweck und unterstützen einen Künstler oder eine Kultureinrichtung bei deren Marketing. Reden Sie mit Ihrer Agentur und teilen sich mit dieser die Kosten. Von Visitenkarte und Fahrzeugwerbung bis hin zu Logo und Webauftritt - hier ist Engagement oft bitter nötig.
  • Bieten Sie Ihre Beratungsleistung in Rechts-, Betriebswirtschafts- oder Steuerfragen an.
    Kompetente Beratung ist ein Muss. Das gilt auch in Kulturkreisen. Dennoch scheut man sie oft - meistens aus Kostengründen und weil der konkrete Nutzen unklar ist. Durch Ihre Professionalität können Sie Künstlern und Kulturschaffenden helfen, diese Scheu zu überwinden und deren Aktivitäten rentabel zu gestalten.
  • Empfehlen Sie Künstler und Kulturveranstaltungen im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit.
    Sie betreiben eine ausgeprägte Öffentlichkeitsarbeit? Dann zeigen Sie Ihr kulturelles Engagement durch interessante Artikel zu Künstlern oder Kulturveranstaltungen auf Ihrer Internetseite oder in Ihrer Firmenzeitung. Ein Nebeneffekt: Sie machen sich dabei für Ihre Kunden mit etwas mehr Kunst in Ihrer Unternehmenskultur interessanter.
  • Verschenken Sie Eintrittskarten oder Gutscheine.
    Kleine Geschenke erhalten die Kundschaft und verbessern das firmeninterne Klima. Überraschen Sie ihre Neu- und Stammkunden mit ein paar Freikarten fürs Kabarett oder belohnen Sie die Arbeit Ihrer Mitarbeiter mit einem Gutschein für einen Kulturworkshop. Das verbessert das Betriebsklima nachhaltig.
  • Stellen Sie reisenden Kulturaktiven ein Zimmer zur Verfügung.
    Sorgen Sie für Auslastung Ihrer Pension oder Ihrem Hotelgewerbe und geben Sie Kulturaktiven auf ihrer Reise, z.B. während einer Veranstaltung, eine Unterkunft. Speziell für Ihre anderen Gäste und im Rahmen Ihrer Öffentlichkeitsarbeit könnte sich dies durchaus als interessant gestalten.
    Wie wäre es im Gegenzug mit einer Darbietung oder Ausstellung direkt in Ihrem Haus?
  • Ihre Dienstleistung ist Gold wert.
    Sie sind der Profi in Ihrer speziellen Dienstleistung? Vom Heizungs-Check, über TÜV und Computer-Hilfe, bis hin zur Materialbeschaffung für Bühne und Kostüme, Ihre Kompetenz ist gefragt.

Was soll das mit dem "Schwarzen Brett"?

In vielen Unternehmen (oder Haushalten) ist manchmal etwas übrig, was zu schade zum Wegwerfen ist, wie z.B. Büromaterialien oder Rohstoffe.

Oder Sie haben Lagerkapazitäten, könnten Dinge transportieren oder Schweißarbeiten übernehmen.

Diese und andere Dienstleistungen sind ggf. für Kulturaktive und Künstler "Goldstaub".



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